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            <title>Stadtparteitag im September: Alles</title>
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                <title>Stadtparteitag im September: Alles</title>
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                        <title>Ä2 zu A8: München braucht die Unabhängige Polizei- und Justiz- Beschwerdestelle.</title>
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                        <author>Benjamin Kaufmann (KV München)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_8698_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 6:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wenn wir alle in eine gelungenen Demokratie leben wollen, die Grundlage für unser freies, gerechtes und friedliches Zusammenleben ist, zu unsere Positionen und Forderungen zu vielfältigen politischen Themen sollte bei &quot;Grüne Themen für München&quot; an erster Stelle zwei wichtigen Themen stehen: &quot;Rechtsstaat&quot; und &quot;Justiz&quot;, die sind nicht mal <a href="https://www.gruene.de/programm">auf der Website des Bundesverbands</a> unter Buchstaben &quot;P&quot; und &quot;J&quot; zu finden.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">In einer lebhaften und starken Demokratie, braucht es eine gute und fähige Justiz und eine ordentlich ausgestatte Polizei. Dennoch gilt auch immer der Grundsatz: &quot;Vertrauen ist gut, Kontrolle besser&quot;. Deswegen sollten wir eine Unabhängige Beschwerdestelle gründen, die genau das tut und Personen die sich falsch behandelt fühlen, die Möglichkeit gibt, anonym und sicher etwaige Vorfälle melden zu können. Dies schafft Transparenz und Vertrauen. Außerdem sollten wir die Themen Justiz und Polizei unter den &quot;Themen für München&quot; hinzufügen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Ich habe festgestellt, dass der ursprüngliche Antrag, meiner Meinung nach, nicht klar genug formuliert wieso und was wir genau fordern wollen.<br>
<br>
Deswegen habe ich den Antrag noch einmal präzesiert, weil ich denke es ist wichtig, auch im Hinblick auf die Vorfälle in NRW, genau so eine Unabhängige Beschwerdestelle zu errichten. Rassismus und Rechtsextremismus in der Polizei, sind wohl deutlich häufiger vorhanden, als irgendjemand erwarten hätte können. Genau damit müssen wir umgehen können und den Polizistinnen und Polizisten die sich Tag täglich für uns einsetzen und sich nichts zu schulden haben kommen lassen, allein schon aus der Verantwortung denen gegenüber sollten wir umbedingt die schwarzen Schafe finden und entfernen.<br>
Eine Beschwerdestelle wäre die ideale Lösung um schneller und effektiver, Probleme zu erkennen und angemessen reagieren zu können. Außerdem gäbe es endlich eine sichere und öffentliche Anlaufstelle, wo man transparent und sehr einfach unterstützung bekommen könnte. Sowohl für Polizistinnen und Polizisten aber auch für jede Bürgerin und jeden Bürger.</p>
<p>Andere Bundesländer haben bereits gezeigt: Es ist möglich und es funktioniert. Und wenn es woanders geht, wieso sollte es nicht auch in München und Bayern funktionieren.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 19 Sep 2020 13:12:04 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu A4: Corona 2</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Corona_2-60984/32883</link>
                        <author>Rüdiger Schäffer</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Corona_2-60984/32883</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_8698_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 2 einfügen:</h4><div><p>Die GRÜNEN MÜNCHEN setzen sich dafür ein, dass in München und in Bayern jeder <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">neue </ins>positive PCR-Test <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">von einem anderen Labor </ins>wiederholt wird, um das Testergebnis zu verifizieren.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p></p>
<p>Das Problem ist doch, dass jedes Labor selbst die Standards festlegt und seine eigenen Tests selbst validiert. Von offizieller Stelle gibt es nur Empfehlungen und es wird nichts kontrolliert: Correctiv schreibt über das RKI:</p>
<p></p>
<p>”Auch das RKI <strong>empfiehlt </strong>auf seiner Website die Dual Target Methode ... Bei unklaren oder abweichenden Testergebnissen <strong>sei </strong>eine sorgfältige Bewertung <strong>nötig. </strong>Gegebenenfalls <strong>müsse </strong>ein erneuter Test durchgeführt werden. Der Befund <strong>soll </strong>eine klare Entscheidung ... ermöglichen (alles Correctiv: PCR-Test auf SARS-CoV-2, Warum in der Praxis ...)</p>
<p></p>
<p>Weiter unten im ”Faktencheck schreibt correktiv wie die einzelnen Labore - stichprobenartig und nach Eigenauskunft - denken, den falsch-positiv-Anteil klein zu halten. Jeder hat sein eigenes Konzept und es wurden auch nur wenige große Labors ”befragt”.</p>
<p></p>
<p>(Übrigens basiert der ganze ”Faktencheck” von correctiv nach Eigenangabe nur auf etwas Internetrecherche, d.h. correctiv kopiert die Eigendarstelung (oder soll man Eigenwerbung sagen) des RKI und der Labore und stellt dies dann als objektive Wahrheit dar.</p>
<p>Auch sehr traurig!)</p>
<p></p>
<p><strong>Wenn das alles so eindeutig und klar und unter Wissenschaftlern unumstritten ist, warum machen wir (die LHM) nicht diese Doppeltests einfach mal vier Wochen.</strong>(In München bei 7-T-I 50 wären das insgesamt 672 * 4 = 2.688 Tests (ein Viertel der Tagesdosis). Das können wir uns gerade noch leisten!)</p>
<p>Danach wären alle Kritiker verstummt, die mit vermeintlich falschen Argumenten gegen die Massentests ankämpfen - natürlich nur wenn alle positiven Tests beim zweiten Mal wieder positiv wären (bei einer Trefferquote von 99,99 Prozent (auch correctiv) sollte dies zu schaffen sein).</p>
<p></p>
<p><strong>Aber das traut sich der pharmazeutisch-industrielle Komplex natürlich nicht und die Politik bisher auch nicht. </strong></p>
<p></p>
<p>Übrigens: Was wissen wir über die Tests in Neuseeland? Vermutlich wie von allen anderen Tests: überhaupt nichts.</p>
<p>Es könnte ja sein, dass die<strong> Neuseeländer - schlau und pharmaindustrieunabhängig wie sie sind </strong>- schon immer jeden positiven Test ein zweites Mal von einem anderen Labor testen lässt.</p>
<p>Dann sinkt nämlich die falsch-positiv-Rate bei angenommenen 1% auf nur noch 0,01% und das wären bei z.B. 1.000 Tests statistisch nur 0,1 Personen.</p>
<p></p>
<p>Drosten hat beim letzten NDR-Talk davon fabuliert, dass <strong>der Test ein ”Grundrauschen” habe </strong>und deswegen jeder Test auf die Region (die Bevölkerung, die vorhandenen Viren?) eingestellt werden müsse und somit ein (für Europäer und Europa) entwickelter Test <strong>in Afrika schon mal eine (falsch-positiv-)Rate von 20% haben kann</strong>.</p>
<p>Es wird immer abenteuerlicher!</p>
<p></p>
<p>Aber solche Details sollten wir nicht im Stadtparteitag diskutieren, sondern im AK Corona und Pandemien.</p>
<p></p>
<p>Übrigens: Nachgetestet werden sollen natürlich nur die aktuell getesteten. Heute ist das Testergebnis positiv, morgen wird nachgetestet und <strong>übermorgen steht fest, ob der Test falsch-positiv war und wird dann aus der Statistik herausgenommen</strong></p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Sep 2020 15:48:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A4: Corona 2</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Corona_2-60984/32882</link>
                        <author>Rüdiger Schäffer</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Corona_2-60984/32882</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_8698_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 2 einfügen:</h4><div><p>Die GRÜNEN MÜNCHEN setzen sich dafür ein, dass in München und in Bayern jeder <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">neue </ins>positive PCR-Test <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">von einem anderen Labor </ins>wiederholt wird, um das Testergebnis zu verifizieren.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Das Problem ist doch, dass jedes Labor selbst die Standards festlegt und seine eigenen Tests selbst validiert. Von offizieller Stelle gibt es nur Empfehlungen und es wird nichts kontrolliert: Correctiv schreibt über das RKI:</p>
<p>&quot;Auch das RKI <strong>empfiehlt </strong>auf seiner Website die Dual Target Methode ... Bei unklaren oder abweichenden Testergebnissen <strong>sei</strong> eine sorgfältige Bewertung <strong>nötig.</strong> Gegebenenfalls<strong> müsse </strong>ein erneuter Test durchgeführt werden. Der Befund <strong>soll</strong> eine klare Entscheidung ... ermöglichen (alles Correctiv: PCR-Test auf SARS-CoV-2, Warum in der Praxis ...)</p>
<p>Weiter unten im &quot;Faktencheck schreibt correktiv wie die einzelnen Labore - stichprobenartig und nach Eigenauskunft - denken, den falsch-positiv-Anteil klein zu halten. Jeder hat sein eigenes Konzept und es wurden auch nur wenige große Labors &quot;befragt&quot;.</p>
<p>(Übrigens basiert der ganze &quot;Faktencheck&quot; von correctiv nach Eigenangabe nur auf etwas Internetrecherche, d.h. correctiv kopiert die Eigendarstelung (oder soll man Eigenwerbung sagen) des RKI und der Labore und stellt dies dann als objektive Wahrheit dar. Auch sehr traurig!)</p>
<p><strong>Wenn das alles so eindeutig und klar und unter Wissenschaftlern unumstritten ist, warum machen wir (die LHM) nicht diese Doppeltests einfach mal vier Wochen.</strong> Danach wären alle Kritiker verstummt, die mit vermeintlich falschen Argumenten gegen die Massentests ankämpfen - natürlich nur wenn alle positiven Tests beim zweiten mal wieder positiv wären und bei einer Trefferquote von 99,99 Prozent (auch correctiv).</p>
<p>Aber das traut sich der pharmazeutisch-industrielle Komplex natürlich nicht und die Politik bisher auch nicht.</p>
<p>Übrigens: Was wissen wir über die Tests in Neuseeland? Vermutlich wie von allen anderen Tests: überhaupt nichts. Es könnte ja sein, dass die Neuseeländer - schlau und pharmaindustrieunabhängig wie sie sind - schon immer jeden positiven Test ein zweites Mal von einem anderen Labor - das das erste Ergebnis nicht kennt - testen läßt. Dann sinkt nämlich die falsch-positiv-Rate bei angenommenen 1% auf nur noch 0,01% und das wären bei z.B. 1.000 Tests statistisch nur 0,1 Personen.</p>
<p>Drosten hat beim letzten NDR-Talk davon fabuliert, dass <strong>der Test ein &quot;Grundrauschen&quot; habe</strong> und deswegen jeder Test auf die Region (die Bevölkerung, die vorhandenen Viren?) eingestellt werden müsse und somit ein (für Europäer und Europa) entwickelter Test <strong>in Afrika schon mal eine (falsch-positiv-)Rate von 20% haben kann</strong>. Es wird immer abenteuerlicher!</p>
<p>Aber solche Details sollten wir nicht im Stadtparteitag diskutieren, sondern im AK Corona und Pandemien.</p>
<p>Übrigens: Nachgetestet werden sollen natürlich nur die aktuell getesteten. Heute ist das Testergebnis positiv, morgen wird nachgetestet und <strong>übermorgen steht fest, ob der Test falsch-positiv war und wird in der Statistik korrigiert!</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Sep 2020 15:15:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6NEU: Corona 4</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Corona_4-54341</link>
                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNEN MÜNCHEN fordern die Stadt München auf, neben dem <strong>7-Tage-Inzidenz-Wert</strong> auch <strong>die Anzahl der Tests und die Positivrate zu veröffentlichen</strong> und die Werte der letzten Wochen und Monate in einer Liste (analog der des RKI) zu publizieren und diese Liste fortzuschreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem fordern die GRÜNEN MÜNCHEN die Stadt München auf, den 7-Tage-Inzidenz-Wert der letzten Wochen zu untersuchen und zu prüfen, ob es einen statistischen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Tests und dem 7-Tage-Inzidenz-Wert gibt und die Ergebnisse dieser Untersuchung zu publizieren.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der hitzig und zunehmend aggressiv geführten Corona-Debatte ist es wichtig, dass die öffentliche Hand alle Daten veröffentlicht, die als Grundlage von Grundrechten einschränkenden Maßnahmen dienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das RKI ging hier in den letzten Monaten mit gutem Bespiel voran. Und auch zum 7-Tage-Inzidenz sind landesweite Zahlen verfügbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://radlstadt.de/temp/RKI.htm">https://radlstadt.de/temp/RKI.htm</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://radlstadt.de/temp/BayStat.htm">https://radlstadt.de/temp/BayStat.htm</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da die HotSpots, Ampeln und Einschränkungen jedoch regional festgestellt und festgelegt werden, wäre es wichtig, die Zahlen der jeweiligen Kreise zur Verfügung zu stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Stadt München könnte hier mit gutem Beispiel vorangehen, als Vorbild für Bayern und andere Landkreise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn die LHM diese Zahlen nicht selbst vorliegen hat, soll sie diese beim Bayerischen Landesamt für Statistik anfordern, das ja auch den 7-Tage-Inzidenz-Wert ermittelt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Sep 2020 18:54:31 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10NEU: Klimaneutrale Stadtverwaltung 2030, Klimaneutrale Stadt München 2035</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Klimaneutrale_Stadtverwaltung_2030_Klimaneutrale_Stadt_Muenchen_2035-29649</link>
                        <author>Rüdiger Schäffer</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Klimaneutrale_Stadtverwaltung_2030_Klimaneutrale_Stadt_Muenchen_2035-29649</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNEN MÜNCHEN stehen auch in Zeiten von Corona zu den Beschlüssen zur Klimaneutralen Stadtverwaltung 2030 und der Klimaneutralen Stadt München 2035 und setzen sich auf allen politischen Ebenen dafür ein, dass heute Maßnahmen ergriffen werden, damit diese Ziele auch erreicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die Sanierungsquote wird - nach einem von der Stadtverwaltung mittels Stadtteilsanierungsprogrammen (districtPH, etc.) ermittelten Konzept - an die Zeitschiene angepasst, so dass in 10 Jahren alle städtischen Gebäude saniert sind. Die erforderlichen Mittel werden - notfalls Mittels Finanzierung - bereitgestellt. Mit der Sanierungsplanung eines Viertels der Gebäude wird sofort begonnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Das selbe Programm wird auch dazu genutzt, Konzepte für die Klimaneutrale Stadt München zu erstellen. Einzelne Quartiere werden sukzessive - unter Einbeziehung des öffentlichen Raums - umgebaut. Für Privatimmobilienbesitzer werden Anreize wie Förderungen, Erhöhung des Baurechts, etc. geschaffen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Ziele der Beschlüsse Klimaneutrale Stadtverwaltung 2030 und Klimaneutrale Stadt München 2035 sind sehr ambitioniert. Die im Koalitionsvertrag festgelegte Sanierungsquote von 3% jährlich reicht hierfür niemals aus, zumal die ersten Projekt frühestens in 5 Jahren fertig sind. Die energetische Sanierung der Peslmüllerschule (GS, MS und Gymnasium) in Pasing z.B. muss heute begonnen werden, damit sie in 10 Jahren fertiggestellt ist. Solche Gebäudekomplexe gibt es im städtischen Bestand viele.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hierfür braucht es ein Sanierungskonzept <strong>und</strong> es muss die Planung für ein Großteil der Sanierungen bereits jetzt begonnen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Zeit gibt es jedoch - coronabedingt - gegenteilige Tendenzen. Die Stadtverwaltung streicht - aus verständlichen Gründen - wo sie kann und das geht am besten bei der Sanierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://radlstadt.de/temp/HuL.jpg">https://radlstadt.de/temp/HuL.jpg</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Noch komplexer wird es beim Umbau der Gesamtstadt bis 2035. Hier sind zentrale Fragen noch nicht geklärt: Wie groß wird das Fernwärme- und -kältenetz bis dahin sein? Wo lohnt es sich, dezentrale Nahwärme-Netze aufzubauen? Wie kann man die Besitzer dazu ermuntern, in die energetische Sanierung zu investieren, ohne die Mieter zu schädigen? Wie sehen die neuen Versorgungsnetzte aus?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen (und müssen) aber nicht in 15 Jahren ein Konzept haben, sondern den Umbau abgeschlossen haben. Dann müssen wir jetzt aber massiv in die Planung investieren - Corona hin oder her.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Sep 2020 18:20:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A16: Photovoltaik</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Photovoltaik-51997/32809</link>
                        <author>Alfred Mayer</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Photovoltaik-51997/32809</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_8698_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 4:</h4><div><p>Die Stadt München soll <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">auf jedem geeigneten eigenen Dach und den Dächern der Tochtergesellschaften (z.B. Gewofag, GWG, Stadtwerke) Photovoltaikanlagen zur Pflicht machen und </ins>den <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">privaten </ins>Bauherrn wie in Tübingen z. B. (Notfalls mit Hilfe einer freistaatlichen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">gesetzlichen </ins>Regelung, die dort beantragt werden müsste) von <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Alt- und </ins>Neubauten vorschreiben, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">nach Möglichkeit </del>soviel Photovoltaik <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">auflas</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">auf das</ins> Dach des <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">neuen </del>Hauses zu installieren<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">,</ins>wie es sinnvoll möglich ist<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">.<br>So lange eine verpflichtende gesetzliche Regelung fehlen sollte, sind alle Möglichkeiten zu nutzen, daß die Stadtwerke private Dächer zu einem sehr guten Preis zur Nutzung für Photovoltaik anmieten kann und muss</ins>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Photovoltaik ist die effektivste, ideal dezentrale, niemand belastende und am einfachsten zu verwirklichende Klimamaßnahme und wäre von Anfang an Aufgabe der Stromversorger gewesen, sich aber einschließlich der Stadtwerke impertinent weigern, ihrer Aufgabe nachzukommen. Die vielen Privatleute, die glaubten, zur Bewahrung der Biosphäre mit ihrem Ersparten, einem großen Zeitaufwand und viel unnötigen Verdruß einspringen zu müssen, dürfen gerade von den Grüne nicht weiter allein gelassen werden.</p>
<p>Auf jedes geeignete städtische Dach eine Photovoltaikanlage zu errichten war schon Inhalt des vorletzten Kommunalwahlprogramm der Münchner Grünen - ohne daß die Grünen Stadträte in diese Richtung aktiv geworden wären.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Sep 2020 09:14:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>RP3: Dr. Thomas Stobbe</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Dr__Thomas_Stobbe-38172</link>
                        <author>Dr. Thomas Stobbe</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Dr__Thomas_Stobbe-38172</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bewerbung</h2><h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/grnmuc2009/Dr__Thomas_Stobbe-38172/embeddedpdf?file=%2Fgrnmuc2009%2FDr__Thomas_Stobbe-38172%2Fviewpdf%3FsectionId%3D9529"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 16 Sep 2020 16:35:37 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A16: Photovoltaik</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Photovoltaik-51997</link>
                        <author>Siegfried Liedl</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Photovoltaik-51997</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadt München soll den Bauherrn wie in Tübingen z. B. (Notfalls mit Hilfe einer freistaatlichen Regelung, die dort beantragt werden müsste) von Neubauten vorschreiben, nach Möglichkeit soviel Photovoltaik auflas Dach des neuen Hauses zu installieren wie es sinnvoll möglich ist.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 16 Sep 2020 12:10:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A15: Sammelsystem des Wertstoffmülls</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Sammelsystem_des_Wertstoffmuells-57795</link>
                        <author>Siegfried Liedl</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Sammelsystem_des_Wertstoffmuells-57795</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es wird eine Arbeitsgruppe gebildet, die Alternativen für das Bringsystem des Kunststoffmülls erarbeitet: Wertstofftonne, Gelbe Tonne oder andere Möglichkeiten, mit denen jeweils eine weitaus höhere Sammelquote erreicht wird.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Im Abschnitt III der „Verordnung über über den Abfsallwirtschaftsplan Bayern“ vom 17.12.2014 (AbfPV) lautet der Satz 1.2.1: „Für Glas, Papier, Metall und Kunststoffe ist eine möglichst hochwertige stoffliche Verwertung anzustrebenden, sowiet dies ökologisch vorteilhaft ist. Ernassungssysteme (Bring- und Holsysteme) sind in Hinsicht auf Qualität und Quantität der Abfallfraktionen zu optimieren.“ </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Münchner System zum Einsammeln des insgesamt anfallenden Kunststoffs - wie es das Duale System für die Verpackungsmaterialien vorschreibt - ist deutlich ineffektiv: Nur etwa 20 % des anfallenden Kunststoffs wird durch die 920 in der Stadt recht unsystematisch und laut Empfehlung des bayerischen Freistaats in oft viel zu großen Abständen aufgestellten Containern der Firmen Remondis und Wittmann eingesammelt. Beim Holsystem mittels Gelber Tonne, Gelbem Sack oder Gelber Wertstofftonne werden ca. 50 % eingesammelt, allerdings mit höheren Kosten, die der Verbraucher trägt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Abschlussbericht der Arbeitsgruppe - nach spätestens 3 Monaten zu erstellen - soll ggf. in einem Stadtratsantrag der Grünen Stadtratsfraktion eingehen mit dem Ziel, für Kunststoffe ein Holsystem einzuführen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 16 Sep 2020 12:08:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>I1: Vorziehen des Antrags A14 (IAA)</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Vorziehen_des_Antrags_A14_IAA-60485</link>
                        <author>Dr. Thorsten Kellermann (Klimaschutzbeauftragter BA 21)</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Vorziehen_des_Antrags_A14_IAA-60485</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Antrag A14 im TOP 6 Anträge wird zu Antrag A1, alle anderen Anträge werden entsprechend umnummeriert.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die IAA wird eines der bestimmenden kommunalpolitischen Themen des nächsten Jahres sein. Es ist wichtig, dass wir als Bündnis 90/Die Grünen zusammen mit entsprechenden NGOs unseren Wunsch nach einer nachhaltigen Mobilität deutlich Ausdruck verleihen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Leider bleibt bei unseren Versammlungen immer wieder zu wenig Zeit alle inhaltlichen Anträge zu behandeln. Da diese Thema für das nächste Jahr eine hohe Bedeutung haben wird und es auch mindestens ein Jahr Vorbereitungszeit für gute begleitenden Aktion braucht, soll dieser Antrag auf Platz 1 des TOP 6 Anträge abgestimmt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es liegen bereits erste Konzepte wie das &quot;Livin City Lab&quot; des BN vor, weitere Ideen werden folgen. Der organisatorische Aufwand zur Realisierung solcher Konzepte ist hoch und auch kostspielig.<br>
Eine Entsprechende Unterstützung des Stadtrates und die Einplanung entsprechender Finanzieller Mittel in den Haushalt 2021 sind eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen eines alternativen Konzeptes zur IAA.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 16 Sep 2020 10:18:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A5: Corona 3</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Corona_3-6978/32588</link>
                        <author>Rüdiger Schäffer</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Corona_3-6978/32588</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der 7-Tage-Inzidenz setzt sich zusammen aus dem Produkt der Infektionsrate der Getesteten und der Anzahl der Getesteten. <strong><span class="underline">D.h. bei einer Verdopplung der Tests verdoppelt sich auch der 7-Tage-Inzidenz-Wert.</span></strong></p>
<p>Der Wert berechnet sich wie folgt:</p>
<p><strong>7-Tage-Inzidenz</strong> / 100.000 Einwohner = Positiv Getestete / (Einwohner Stadt bzw Land)</p>
<p>=<strong> Positivrate Tests x Anzahl Tests</strong>/ (Einwohner Stadt bzw Land)</p>
<p>Wenn in München 1.000 Menschen getestet würden, müssten <strong>73,6% der Tests positiv</strong> sein, um den kritischen 7-Tage-Inzidenz-Wert von 50 zu überschreiten, wenn alle Münchner getestet würden<strong>, reichte jeder 2000ste</strong>.</p>
<p>Positivrate Tests = 7-Tage-Inzidenz x Einwohner / (100.000 x Anzahl Tests)</p>
<p><strong>Dann gilt für München für 7-T-I = 50:</strong></p>
<p><strong>Positivrate Tests</strong> = 50 x 1.472.000 / (100.000 x Anzahl Test) <strong>= 736 / Anzahl Tests</strong></p>
<p>Das dies unwissenschaftlich und totaler Unsinn ist, leuchtet hoffentlich jedem ein. Es ist jedoch zu befürchten, dass dieser Inzidenz extra so entwickelt wurde, um das pandemische Geschehen durch Steigerung der Tests beeinflussen zu können.</p>
<p>Und das geschieht ja zur Zeit auch. In den letzten Wochen wurde die Test-Rate verdoppelt (und entsprechend stieg der 7-Tage-Inzidenz-Wert an) und für den Winter wurde schon angekündigt, dass die Testkapazitäten massiv erhöht werden müssen, da dann jeder Grippe-Verdacht getestet werden muss. Dies hat den Nebeneffekt, dass der 7-Tage-Inzidenz-Wert oben gehalten werden kann und so CSU, CDU und SPD noch bis zur nächsten Wahl durchhalten - zu Lasten der unschuldigen Kinder und deren Eltern.</p>
<p></p>
<p><strong>Für die, dies nicht so mit Mathematik im Allgemeinen und mit Statistik im Besonderen haben, eine kleine Parabel:</strong></p>
<p>In einem fernen Land will ein König wissen, wie viele seiner Untertanen grüne Augen haben. Er lässt 1.000 zufällig ausgewählte Untertanen untersuchen, wovon <strong>11 grüne Augen</strong> haben. Im erscheint aber die Anzahl der Teilnehmer zu niedrig, um gesicherte Aussagen machen zu können und lässt in der nächsten Woche 10.000 Untertanen trsten, wovon diesmal <strong>95 grüne Augen </strong>haben.</p>
<p>Der König wundert sich und fragte sich, wie es sein kann, dass <strong>sich in einer Woche die Anzahl der Untertanen mit grünen Augen fast verzehntfacht hat</strong> und lässt die Woche darauf 100.000 Untertanen untersuchen. Diesmal haben <strong>1.115 der Untersuchten grüne Augen</strong> und der König ist sich sicher, dass - wenn es so weitergeht mit der exponentiellen Zunahme - seine 100 Mio. Einwohner <strong>in spätestens 5-6 Wochen alle grüne Augen haben</strong>.</p>
<p>Nach 6 Wochen lässt der sehr reiche König alle seine Untertanen untersuchen und es stellt sich heraus, dass ca. 1% der Bevölkerung grüne Augen hat.</p>
<p>Der König versteht die Welt nicht mehr, <strong>ist sich aber sicher, dass alle seine Untertanen jetzt grüne Augen hätten, wenn er nicht so viel getestet hätte.</strong></p>
<p>Der König ist sehr froh und zufrieden mit sich, da er ganz offensichtlich das allerschlimmste verhindert hat. Der König hasst nämlich Grün!</p>
<p></p>
<p></p>
<p>ERLÄUTRERUNG ZUR ÄNDERUNG:</p>
<p>Der Antragstext hat sich nicht geändert.</p>
<p>Geändert habensich die Formeln, da die nicht richtig angezeigt wurden und für alle, für die das zu anstrengend ist, noch eine kleine Parabel, damit den Wahnsinn der Massentests auch alle durchschauen.</p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 13 Sep 2020 17:59:58 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9NEU: Radlstadt München</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Radlstadt_Muenchen-19734</link>
                        <author>Rüdiger Schäffer</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Radlstadt_Muenchen-19734</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNEN MÜNCHEN fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Der Radlring und mindestens 4 der daran anschließenden konzipierten Radschnellwege werden in den nächsten Monaten (spätestens bis Frühjahr 2021) als Pop-Up-Bike-Lanes erstellt, wobei</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- der Radlring bevorzugt im Zweibahnverkehr und kreuzungsfrei auf der Innenstadtseite geführt wird</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- mindestens einer der Radschnellwege nicht an einer viel befahrenen Straße geführt wird</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Die nächsten zwei Jahre mit cornabedingter Geldknappheit werden dazu genutzt, die vorhandenen Pop-Up-Bike-Lanes zu evaluieren und gleichzeitig ein Konzept für die Gesamtstadt München zu erstellen mit Radschnellwegen, Fahrradstraßen, Fahrradzonen und Zonen mit Vorrang für die Nahmobilität (Shared Spaces).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Parallel dazu wird der stark frequentierte Isar-Radschnellweg durchgängig (auch zwischen Müller&#039;schem Volksbad und der Reichenbachbrücke) zweispurig ausgebaut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Anschließend werden massive Investitionen getätigt, um die Pop-Up-Bike-Lanes sukzessive in echte Radschnellwege umzubauen, oder durch andere geeignetere zu ersetzen und die Quartiere nach und nach zu nahmobiltätsfreundlichen Lebensräumen umzubauen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den Niederlanden - und daran sollten wir uns orientieren - ist es Standard, an stark (fahrrad-) frequentierten breiten Straßen<strong> auf beiden Seiten zweispurige Fahrradstraßen</strong> auszubilden. Dies hat den großen Vorteil, dass die breiten Straßen wenig überquert werden müssen und die Fahrradstraßen zudem breit genug zum Überholen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Lösung sollte auch <strong>das langfristige Ziel für den Altstadt-Radlring sein</strong> und ist in ein paar Jahren, wenn der MIV deutlich abgenommen hat, auch fast durchgängig möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Für die Übergangszeit ist der zweispurige Fahrradradweg auf der Altstadtseite zu bevorzugen</strong>, da hier die Vorteile offensichtlich sind: Nachdem kaum noch Autos in die Altstadt einfahren dürfen, ist der RadlRing auch für Kinder sicher und die Radler haben selbstverständlich Vorrang.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://radlstadt.de/temp/Arnheim.htm">https://radlstadt.de/temp/Arnheim.htm</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://radlstadt.de/temp/radweg.htm">https://radlstadt.de/temp/radweg.htm</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die momentan favorisierte Lösung einzelne (halbe) Straßenzüge nach und nach - und ohne Gesamtkonzept - zu entwickeln, ist nicht nur in der momentanen Lage nicht bezahlbar (1,5 Milliarden), sondern auch nicht zielführend: Zuerst sollte ein Gesamtkonzept erstellt werden und danach die einzelnen Fahrradstraßen - möglichst am Stück - gebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Hier bietet uns Corona in Kombination mit Pop-Up-Bike-Lanes eine einmalige Chance.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Übrigens: Auch hier bitte mal nach Holland schauen: Dort werden nie Fahrradwege in stark frequentierten, luftverpessteten Ausfallstraßen gebaut, sondern sehr gerne in Sichtweite davon, im Grünen, so dass die im Stau stehenden Autofahrer neidisch werden und aufs Fahrrad umsteigen. Funktioniert dort bestens!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 13 Sep 2020 13:44:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7NEU: Corona 5</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Corona_5-48052</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Corona_5-48052</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNEN MÜNCHEN wundern sich, dass es in Bayern die meisten Corona-Toten und die meisten Infizierten (=Positiv-Getesteten) gibt, obwohl Bayern mit Abstand die weitreichendsten Regelungen, Einschränkungen und Strafen hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ganz offensichtlich hat hier die CSU und der Ministerpräsident Söder auf ganzer Linie versagt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und ich wundere mich ganz ehrlich, warum die GRÜNEN dies nicht schon lange zum (Wahlkampf-) Thema machen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erst schickt Söder die Alten zur Kommunalwahl (ohne irgendwelche Schutzmaßnahmen) und kündigt gleichzeitig an, dass am nächsten Tag die Schulen geschlossen werden. Über Motive möchte ich hier nicht spekulieren. Dann kommen im Wochentakt immer wieder die härtesten Forderungen und Auflagen aus Bayern, denen dann der Sache nach die anderen Bundesländer folgen müssen. Die Popularität des bayerischen Ministerpräsidenten steigt ins unermessliche, obwohl die Maßnahmen in ihrer Härte nicht nur sinnfrei, sondern auch ohne Wirkung sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>NRW z.B., dass lange einen progressiveren Kurs gefahren ist, hatte im März noch höhere Infektions- und Todeszahlen, wurde aber inzwischen von Bayern relativ und absolut bei beidem überholt, so dass Bayern jetzt bei beidem Spitze ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit Ischgl hat das alles nichts mehr zu tun, sondern mit einer absolut verfehlten Politik der CSU.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://radlstadt.de/temp/BAY.htm">https://radlstadt.de/temp/BAY.htm</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Übrigen hat das Verhalten Deutschlands und somit Bayerns auch Vorbildcharakter für die ganze Welt, genauso wie etwa die Einspeisevergütung in den 00er-Jahren, die die weltweite Produktion von PV und Windenergie ankurbelte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nur - so habe ich die Befürchtung - dieses Mal nicht zum Guten, da Dritte Welt Länder sich diesen Aufwand, den wir hier betreiben, leider nicht leisten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die schwedische Variante (Abstand halten, Eigenverantwortung, Immunsystem stärken) hätten sie sich gut leisten können, aber diese Lösung wurde ja von unseren Experten verteufelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dieser Verantwortung müssen wir leben!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 13 Sep 2020 13:28:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A5: Corona 3</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Corona_3-6978/32557</link>
                        <author>Sebastian Schmitt (KV München)</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Corona_3-6978/32557</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_8698_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2 bis 4:</h4><div><p>überarbeitet und auf Grundlage von statistischen Erkenntnissen neu konzipiert wird. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Bis</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Sobald</ins> diese neue Berechnungsformel gefunden ist, lehnen die GRÜNEN MÜNCHEN eine Ampel auf Grundlage des 7-Tage-Inzidenz-Wertes ab.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Ablehnung einer bestehenden Regelung sollte stets mit einem besseren Vorschlag einhergehen.</p>
<p>Andernfalls gäbe es in der Zwischenzeit kein Instrument mehr, um gezielt in den Landkreisen die Notwendigkeit von Gegenmaßnahmen festzustellen, was in der Konsequenz wieder bundesweit einheitliche Maßnahmen bedeuten würde.</p>
<p>Letztendlich handelt es sich hier aber um eine bundespolitische Entscheidung. Insofern stellt sich die Frage, ob die GRÜNEN MÜNCHEN überhaupt Forderungen in diese Richtung stellen sollten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 12 Sep 2020 14:07:38 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A4: Corona 2</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Corona_2-60984/32556</link>
                        <author>Sebastian Schmitt (KV München)</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Corona_2-60984/32556</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_8698_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 2:</h4><div><p>Die GRÜNEN MÜNCHEN setzen sich dafür ein, dass in München und in Bayern <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">jeder positive PCR-Test wiederholt wird, um das Testergebnis zu verifizieren</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">die Teststrategie zur Covid-19 Erkrankung regelmäßig an die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst wird</ins>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Begründung des Antrages liegt fälschlicherweise und ohne Quellenangabe die Annahme zu Grunde, dass die derzeit eingesetzten PCR-Tests eine vorhandene Falsch-Positiv-Rate (von ca. 1% bei guten Tests) aufweisen. Tatsächlich lag die<strong> Rate positiver Tests </strong>ein einigen Regionen der Welt (z.B. Neuseland) zeitweise bei <strong>0,000%</strong>, obwohl dort <strong>pro Tag bis zu 4.000 Personen </strong>getestet wurden (Quelle: <a href="https://www.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6">https://www.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6</a>).</p>
<p><strong>Bei einer Falsch-Positiv-Rate von ca. 1% würde man auch in diesen Regionen mindestens 1% positive Tests erwarten.</strong></p>
<p>Der in der Begründun des Antrags angeführte Ringversuch eignet sich darüber hinaus laut Peter Bauer, Professor für Genomik an der Universität Tübingen nicht zur Beurteilung der Spezifität eines Tests (Quelle: <a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-faktencheck-wie-zuverlaessig-ist-der-pcr-test-a-57224ed0-8c87-42b1-9016-223b165d980b">https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-faktencheck-wie-zuverlaessig-ist-der-pcr-test-a-57224ed0-8c87-42b1-9016-223b165d980b</a>).</p>
<p>Abgesehen davon kann mittelfristig auch ein Mix aus verschiedenen Testverfahren erfolgsversprechend sein, so dass eine Festlegung auf das Verfahren der PCR-Testung verfrüht erscheint. Hinzu kommt, dass im Antrag nicht spezifiziert ist, wer alles erneut getestet werden soll. Wenn die Erkrankung bereits Monate zurück liegt, erscheint ein erneuter Test wenig sinnvoll.</p>
<p>Daher sollten sich die GRÜNEN MÜNCHEN ausschließlich für Teststrategien einsetzen, welche an die neuesten Erkenntnisse einer heterogenen Gruppen von Wissenschaftlern angepasst sind und nicht auf Einzelmeinungen basieren.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 12 Sep 2020 13:57:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>RP2: Peter Sopp</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Peter_Sopp-40971</link>
                        <author>Peter Sopp</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Peter_Sopp-40971</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bewerbung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Name ist Peter Sopp, 59 Jahre, aktiv im OV Stoff und im BA 19 sowie Präsident des TSV Forstenried. Beruflich bin ich selbstständig im Bereich der Markt- und Sozialforschung tätig. Da ich seid den 1980er Jahren bei Grün aktiv bin (erst GAL Bamberg, dann KV Rostock, dann ab 2001 KV München) und über die Jahre verschiedene (gemeinnützige) Vereine gegründet bzw. mitgeleitet habe, weiß ich, worauf es bei einer Rechnungsprüfung ankommt. Darüberhinaus war ich die letzten drei Jahre für den KV in dieser Funktion tätig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span>Leider kann ich am Stadtparteitag aus privaten Gründen nicht teilnehmen. </span></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Sep 2020 15:52:26 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>RP1: Paula Sippl</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Paula_Sippl-34188</link>
                        <author>Paula Sippl</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Paula_Sippl-34188</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bewerbung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Bewerbung als Rechnungsprüferin von Paula Sippl</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was zeichnet mich für diese Tätigkeit aus?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ich bin gelernte Gymnasiallehrerin mit einem banktechnischen Hintergrund</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bin Gründungsmitglied meines Bogenhauser Ortsverbandes und seit seines Bestehens Schatzmeisterin</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Habe mehrjährige Erfahrung in der Rechnungsprüfung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Prüfe auch die Bücher des Landesverbandes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Und freue mich auf ein positives Votum von Euch</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Herzliche Grüße aus Bogenhausen</strong><br><strong>Paula Sippl</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Sep 2020 15:51:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A14: Grundsatzpositionen zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Grundsatzpositionen_zur_Internationalen_Automobil-Ausstellung_IAA_in-1143</link>
                        <author>Stadtratsfraktion, Stadtvorstand, Herbert Danner, Dr. Ruth Pouvreau, Peter Schillinger, Dr. Susanne Weiß, Svenja Jarchow (Vorsitzende BA3), Andrea Stadl-Bachmeier (Vorsitzende BA1) (beschlossen am: 11.09.2020)</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Grundsatzpositionen_zur_Internationalen_Automobil-Ausstellung_IAA_in-1143</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadtversammlung des KV München möge folgende Grundsatzpositionen zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Die Münchner GRÜNEN stehen für eine konsequente Verkehrswende, die auf energiesparende und somit umweltschonende Mobilitätsformen setzt. Die bisher auf Bundes- und Landesebene sowie vom VDA verfolgte Politik einer Förderung von Autos mit Verbrennungsmotoren lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Die in ihrem Umfang einzigartige Zusage für eine mehrtägige Nutzung zentraler Plätze und Straßen in der Altstadt und der Maxvorstadt durch die IAA ohne Beteiligung der Bezirksausschüsse wird kritisiert. Für jegliche Nutzung öffentlichen Raums durch die IAA fordern die Münchner GRÜNEN bei der weiteren Planung eine transparente Beteiligung der betroffenen Bezirksausschüsse und der Öffentlichkeit. Zusätzlich soll auf die Veranstalter eingewirkt werden die Nutzung des Öffentlichen Raum auf ein verträgliches Maß zu begrenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Für alle Teile der Anträge und Vorlagen zur IAA, die nicht zwingend Geheimhaltung verlangen, fordern die Münchner GRÜNEN die öffentliche Behandlung im Stadtrat und den Bezirksausschüssen. In diesem Sinne sollen auch die bereits erfolgten Beschlüsse nachträglich veröffentlicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Die Münchner GRÜNEN unterstützen den geplanten zeitgleich statt findenden Mobilitätskongress der Landeshauptstadt München als Impulsgeber und ersten Meilenstein für die angeschobene Verkehrswende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Die Münchner GRÜNEN fordern, dass die Vorteile einer echten Verkehrswende während der IAA erlebbar gemacht werden, indem bereits bestehende Beschlüsse der Landeshauptstadt München (z.B. Altstadt-Radlring) umgesetzt werden sowie weitere Maßnahmen im Sinne des Konzepts des BUND Naturschutz „Living City Lab - Urbane Mobilität für eine lebendige Stadt&quot;. Für das Gesamtkonzept sollen auch weitere Ideen der Akteure der Verkehrswende, der Bezirksausschüsse und der Bevölkerung einbezogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Die Münchner GRÜNEN lehnen eine Blue Lane im Sinne einer exklusiv für IAABesucher*innen reservierten Fahrspur im öffentlichen Straßennetz ab. Wir fordern die beschleunigte Umsetzung von weiteren Umwelt- und Busspuren auf Münchens Straßen. Nur in diesem Rahmen ist die Umsetzung von weiteren Spuren sinnvoll und zwar als dauerhafter Baustein des ÖPNV-Ausbaus in der Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. Die Münchner GRÜNEN fordern die LHM und ihre Beteiligungsgesellschaft Messe München dazu auf, einen maximalen Anwohner*innenschutz in der Messestadt, der Maxvorstadt und Altstadt während der IAA-Veranstaltungen zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8. Die Münchner Grünen fordern die LHM und ihre Beteiligungsgesellschaft Messe München auf, vertraglich abzusichern, dass Frauen keinesfalls in diskriminierender Art und Weise auf der IAA dargestellt und Arbeitsverträge diskriminierungsfrei formuliert werden. Konkrete Maßnahmen wären entsprechende Klauseln in den Verträgen oder eine Anlaufstelle, die betroffene Frauen berät und unterstützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9. Die Münchner GRÜNEN werden im Stadtrat, Landtag, sowie im Aufsichtsrat der Messe München GmbH diese GRÜNEN Grundsatzpositionen bei allen anstehenden Entscheidungen berücksichtigen und darauf hinwirken die notwendigen öffentlichen Flächen und finanziellen Mittel für den Mobilitätskongress und das Konzept &quot;Living City Lab&quot; bereitzustellen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) wird ab 2021 vom Lobby-Verband der Automobilindustrie (VDA) partnerschaftlich mit der Messe München GmbH ausgerichtet. Das Messekonzept sieht vor, dass zusätzlich zur Ausstellung auf dem Messegelände wesentliche Plätze der Innenstadt für Werbeveranstaltungen der Automobilindustrie genutzt werden (sogenannte „Open Spaces“): im öffentlichen Raum der Stadt München den Marienplatz, Königsplatz, Wittelsbacher Platz, Odeonsplatz, Max-Josephs-Platz, (mit Teilen der Brienner Straße, Ludwigstraße und Residenzstraße) sowie Flächen des Freistaates im Hofgarten, den Residenzhöfen und dem Marstallplatz. Die Beschlüsse unterliegen bis heute offiziell der Geheimhaltung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zusätzlich möchte der VDA eine exklusiv für Messebesucher reservierte Fahrspur vom Messegelände ins Zentrum der Stadt einrichten (eine sogenannte „Blue Lane“). Diese Form einer temporären Sonderspur lehnen wir ab. Wir wollen im Rahmen des ÖPNV-Ausbaus weitere dauerhafte Busund Umweltspuren umsetzen. Der Freistaat hat hier hohe Fördermittel zugesagt. Spannend wäre die Einbeziehung der A8 und A96 für HOV-Lanes (High Occupancy Vehicle Lanes), die Busse und Fahrgemeinschaften fördern sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„Living City Lab – Urbane Mobilität für eine lebendige Stadt“ ist ein Konzept vom BUND Naturschutz in Bayern für die Gestaltung des Stadtzentrums durch die Stadt München parallel zur IAA 2021. Die Vorteile einer echten Verkehrswende sollen erlebbar gemacht werden, indem bereits bestehende Beschlüsse der LHM zur Verkehrswende (z.B. Altstadt-Radlring) vorgezogen umgesetzt werden. Maßnahmen, die nicht rechtzeitig oder noch nicht dauerhaft umgesetzt werden können, sollen im Monat der IAA zumindest als temporärer Verkehrsversuch durchgeführt werden. Die Gestaltung der Verkehrsflächen orientiert sich dabei an den Bedürfnissen der Stadtgesellschaft, anstatt an denen der Automobilindustrie. <a href="https://bn-muenchen.de/living-city-lab-verkehrswende-wird-erlebbar/">https://bn-muenchen.de/living-city-lab-verkehrswende-wird-erlebbar/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sexistische Darstellungen von Frauen gehören in der Automobilbranche selbstverständlich mit zum Programm. Dies beeinflusst unsere Vorstellung von Technik und das gesamtgesellschaftliche Bild von Frauen. Dieser Manipulation der öffentlichen Wahrnehmung gilt es entgegenzuwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem Beschluss einer Grundsatzposition zur IAA und einer aktiven Unterstützung des alternativen BN-Konzepts soll jetzt und in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes 2021 ein deutliches Signal nach außen getragen werden, dass die GRÜNEN für eine nachhaltige, ökologische und zukunftsorientierte Verkehrswende stehen, bei der ÖPNV und Rad- und Fußverkehr klare Priorität in der urbanen Mobilität genießen. Ziel ist es, die Luft- und Lebensqualität aller zur fördern anstatt die einseitige Flächennutzung, die hohe Auslastung von Kfz-Verkehrswegen und den Schadstoffausstoß durch PKWs weiter zu steigern.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Sep 2020 14:41:09 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A13: Eggarten erhalten und schützen</title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Eggarten_erhalten_und_schuetzen-1812</link>
                        <author>Florian Schönemann (KV München)</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/Eggarten_erhalten_und_schuetzen-1812</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadtversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Kreisverband München von Bündnis 90/Die Grünen lehnt die Bebauung des Eggartens ab.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Alle Grünen Gremien auf allen Ebenen werden aufgefordert, sich für den Erhalt des Eggartens einzusetzen.</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es besteht noch kein Baurecht auf dem Gelände der Eggarten-Siedlung. Der Stadtrat hat die Möglichkeit, die Bebauung abzulehnen. Das Vorkaufsrecht der Stadt wurde ohne Information des Stadtrats von der Stadtverwaltung ausgeschlagen und die Fläche vom Voreigentümer dann an Investoren verkauft. Flächen wie diese aber müssen in Zeiten von Klimakrise und Artensterben für die Stadt von ebenso großem Interesse sein wie potentielle Baugebiete.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Eggarten ist ein „Idyll“ (AZ), er ist ein Hotspot der Artenvielfalt, Kaltluftentstehungsgebiet, Grünzug, Frischluftschneise und Zentrale der Biotopvernetzung im Münchner Norden. Er ist eines der größten Biotope im Stadtgebiet. Aus Grüner Sicht hat der Eggarten alles, was aus ökologischen und klimatischen Gründen wertvoll und immer wichtiger ist für unsere Stadt und daher unbedingt schützenswert. In unserer Stadt, deren Versiegelungsgrad (das bedeutet, dass der Boden „abgedichtet“ ist und kein Wasser mehr versickern kann) bei knapp 50 Prozent liegt, ist der Erhalt solcher Flächen zwingend notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Biotopvernetzung, Artenvielfalt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Eggarten liegt inmitten einer „Kreuzung“ der Biotopvernetzung (Biotopverbundachsen) und von Grünzügen im Münchner Norden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die Bebauung werden die Wanderkorridore von Tieren unterbrochen. Der schmale Streifen südlich und östlich um die Bebauung wird keinen Effekt haben und die derzeitige Situation in keiner Weise ausgleichen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das von uns mitgetragene Volksbegehren Artenvielfalt stellt nicht nur auf den Schutz einzelner, bedrohter Arten ab, sondern auf den Erhalt der Artenvielfalt insgesamt. Darum muss es auch uns Grünen in München gehen. Die Artenvielfalt, insbesondere bei Vögeln und Insekten (es gibt zudem Amphibien und Reptilien), ist im Eggarten für städtische Verhältnisse immens. Diese gilt es zu schützen. Bei zwei nur einstündigen Spaziergängen (nicht bei echten Kartierungen) wurden vom Vorsitzenden der Ornithologischen Gesellschaft Bayern 22 bzw. 24 Vogelarten im Eggarten gezählt. Die Bebauung des Eggartens würde diametral dem Inhalt des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ widersprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den letzten 10 Jahren haben wir in München trotz aller Ersatzpflanzungen ein Minus von über 20.000 Bäumen, die der Baumschutzverordnung unterliegen (mindestens 80cm Stammumfang in 1 m Höhe) zu verzeichnen. Der zigtausendfache Verlust kleinerer Bäume wurde gar nicht erfasst. Wenn es sich wie im Eggarten nicht um Einzelbäume, sondern um einen Lebensraum mit vielen Bäumen handelt, darf dieser erst recht nicht zerstört werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unzählige Papiere von Bund, Land und Stadt weisen auf die Notwendigkeit des Erhalts von Natur und Artenvielfalt in der Stadt hin.<a href="#_ftn1">[1]</a> Wir Grüne müssen hier Vorreiter sein!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Frischluftschneisen, Klimaanpassung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch die von Norden und Westen kommenden Kaltluftströme (Frischluftschneisen) werden unterbrochen (laut „Gutachten Stadtklima“ um bis zu 50% reduziert). In der Bebauung selbst wird es kaum Frischluftströme geben (Folge: Aufheizung an heißen Tagen). Bei den Flächen im Norden, Westen und Osten handelt es sich um städtische Grünzüge, wobei die Grünzüge aus Westen und Norden direkt auf den Eggarten zulaufen und ihren Nutzen verlieren, würde dort bebaut. Der Eggarten selbst ist ein Kaltluftentstehungsgebiet. Viele Papiere (auch der LHM) weisen auf die Notwendigkeit von verstärktem Klimaschutz in der Stadt hin.<a href="#_ftn2">[2]</a> Auch unsere Landtagsfraktion hat hierzu, insbesondere zur Klimaanpassung, ein Papier erstellt.<a href="#_ftn3">[3]</a> Diesem Papier folgend ist eine Bebauung des Eggartens kontraproduktiv in Zeiten der Klimakrise. Auch einem Hitzeaktionsplan, wie er von den Landtagsgrünen für Kommunen gefordert wird, würde diese Bebauung wiedersprechen<a href="#_ftn4">[4]</a>. Jeder Verlust von Grünflächen führt in der Zukunft zu Problemen in heißer werdenden Sommern<a href="#_ftn5">[5]</a>. Wir Grüne sind Vorreiter beim Klimaschutz und der Klimaanpassung!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch eine „Blockrandbebauung“ würde die Biotopvernetzung, die Grünzüge und die Frischluftschneisen unterbrechen. Zudem würde eine die Fläche umgebende Wohnbebauung die bisherigen Funktionen innerhalb des Gebietes empfindlich stören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Verkehrliche Anbindung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die verkehrliche Anbindung soll laut Wettbewerbssieger langfristig über einen S-Bahn-Halt am S-Bahn-Nordring südlich des Plangeländes erfolgen. Dies wird in absehbarer Zeit nicht umgesetzt werden können. Es sollen deshalb über die Lasallestraße Busse zu den U-Bahn-Haltestellen Olympia-Einkaufszentrum oder Oberwiesenfeld geführt werden. Dies reicht nicht aus, um das Quartier tatsächlich „autoarm“ zu gestalten und bis zu 2.000 Bewohner*innen problemlos transportieren zu können. Es wird insbesondere an Schlechtwettertagen oder im Winter auf das Auto zurückgegriffen werden. Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist unzureichend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Koalitionsvertrag</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Folgende Passagen aus dem Koalitionsvertrag widersprechen einer Bebauung des Eggartens:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Nach Hamburger Vorbild werden wir Biotopverbundachsen voranbringen, Frischluftschneisen (Klimafunktionskarte) erhalten…</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bestehende Biotope werden wir schützen…</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Grünflächen, Artenschutz und der Erhalt des Baumbestands werden in Zukunft bei Stadt- und Bauplanungen von Anfang an eine größere Rolle spielen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Maßvolle angepasste, aber verbindlich geregelte Nachverdichtung im bereits versiegelten Bestand und natur- und ressourcenschonende Verdichtung in Neubaugebieten (flächensparendes Bauen) nach dem Planungsgrundsatz der Perspektive München: Kompakt-urban-grün. Hierbei gilt für uns der Grundsatz: Lieber angepasst an die Umgebungsstrukturen moderat in die Höhe bauen und dafür wertvolle unversiegelte Flächen schützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Alle Grünflächen, die wir vor Bebauung schützen wollen, werden flächenmäßig noch 2020 bilanziert. Die bilanzierte Fläche wird erhalten, weder bebaut noch für andere Infrastrukturmaßnahmen verwendet. Alle Wälder, Grünflächen, Parkanlagen, Naturschutzgebiete, FFH-Gebiete, Geschützte Landschaftsbestandteile, Ausgleichsflächen, Regionale Grünzüge, Städtische Grünzüge, Flächen mit altem Baumbestand in München werden flächenmäßig noch 2020 bilanziert. Die bilanzierte Fläche wird erhalten, weder bebaut noch für andere Infrastrukturmaßnahmen verwendet. Wird eine Fläche trotzdem bebaut, muss an anderer Stelle im Stadtgebiet diese Fläche in der gleichen oder sogar höheren Wertigkeit wieder entstehen. Das gilt für Grün- und Ackerflächen (auch in Grünzügen). Naturschutzgebiete, FFH- Gebiete, alle Flächen, die schwierig wiederhergestellt werden können (Moore, Feuchtgebiete und Wälder), Flächen mit altem Baumbestand, Grünzüge und alle Wälder müssen nicht nur in der Fläche, sondern auch in der Lage erhalten werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Anmerkung: Wäre der letzte Punkt bereits umgesetzt worden, wäre der Eggarten mit Sicherheit eine der Grünflächen, die nicht bebaut werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Abwägung Natur und Artenvielfalt, Klimaschutz – Wohnungsbau</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Koalitionsvertrag steht auch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wir schaffen neuen, dringend benötigten, dauerhaft bezahlbaren Wohnraum und stärken München als Vorbildkommune für Umwelt- und Klimaschutz und als lebenswerte, soziale und grüne Stadt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen auch den genossenschaftlichen Wohnungsbau fördern, was im Eggarten nach bisherigem Kenntnisstand möglich wäre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb bedarf es einer <strong>Abwägung</strong>: Welche Wertigkeit haben für uns die oben dargestellten Eigenschaften des Eggartens gegenüber der unbestrittenen Notwendigkeit, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen? Ist es zwingend erforderlich, genau an dieser Stelle Wohnraum zu schaffen und damit ökologische Positionen wegzuwägen? Oder müssen wir solche wertvollen Flächen behalten und können günstigen Wohnraum und Genossenschaftswohnungen auch woanders errichten?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wohnungsbau in München</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Flyer der LHM „Große Projekte und Planungen 2019– 2020 in der Landeshauptstadt München“ (Stand: Februar 2019) sind als Wohnbauprojekte dargestellt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>36 Projekte „unter 20 h und/oder unter 1.000 Wohneinheiten“ (pro Wohneinheit werden 2,1 Personen gerechnet)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>14 Projekte „über 20 ha und/oder über 1.000 Wohneinheiten“ (darunter z.B. Freiham mit laut LHM „über 25.000 Einwohnern“).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Noch nicht mit eingerechnet ist die „SEM Nordost“ mit bis zu 30.000 Einwohner*innen. Nicht eingerechnet sind die unzähligen „kleinen“ Wohnungsbaumaßnahmen auf einzelnen Grundstücken (z.B. Abriss Einfamilienhaus und folgender Bau von Mehrfamilienhäusern). Zudem sind seit Februar 2019 weitere Baugebiete ausgewiesen worden und weitere Bauanträge gestellt worden. Das bedeutet: Es wird derzeit umfangreich Wohnungsbau betrieben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die von der Stadt genannten Projekte werden überwiegend auf bisher unbebauten, unversiegelten Flächen realisiert. Der Versiegelungsgrad der LHM wird dadurch auf deutlich über 50 Prozent steigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Flächen wie der Eggarten, der verschiedenste wertvolle ökologische und klimatische Funktionen erfüllt, müssen daher besonders geschützt werden - auf diese Flächen kommt es in einer Gesamtbetrachtung beim Wohnungsbau und dem Umfang der aktuellen Baumaßnahmen nicht an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Alternativen beim Wohnungsbau zur Versiegelung wertvoller Flächen – und damit des Eggartens</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der von der Grünen Stadtratsfraktion im Jahr 2018 beauftragten und vorgestellten Studie „Nachverdichtung auf versiegelten Flächen“ konnten in nur drei untersuchten Gebieten in München (Parkplatz vor V-Markt im Euro-Industriepark, Siemens-Parkplatz Nord Neuperlach und Ständlerstraße Neuperlach) Flächen für 8.500 Bewohner*innen auf bereits versiegelten Flächen ermittelt werden. Das Potential ist also immens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die „Deutschlandstudie 2019“ der TU Darmstadt stellt fest, dass es in den Ballungszentren in Deutschland alleine durch Aufstockung von Gebäuden ein Potential von 2,3 bis 2,7 Millionen Wohnungen gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Weitere Argumente gegen eine ausgerechnet im Eggarten notwendige Wohnbebauung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die Corona-Krise hat Homeoffice einen grandiosen Aufschwung erfahren. Bayern- und deutschlandweit die zügige Umsetzung des schnellen Internets in jeden Haushalt vorausgesetzt, werden alleine dadurch viele Arbeitnehmer*innen nicht mehr zwingend an den Standort ihres (zukünftigen) Arbeitgebers umziehen müssen. Dadurch ist „eine Entspannung der städtischen Wohnungsmärkte denkbar, wenn die Notwendigkeit wegfällt, in unmittelbarer Nähe zur Arbeitsstätte zu wohnen.“<a href="#_ftn6">[6]</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundes- und die Staatsregierung wollen „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ in Deutschland und Bayern schaffen. Das bedeutet, dass die Ballungszentren entlastet und der ländliche Raum gestärkt werden sollen (z.B. Universitäten, Unternehmen, Ämter, schnelles Internet). Dies gilt es voranzubringen. Sollte dies gelingen, könnte sich der Zuzug nach München abschwächen. Außerhalb der Metropolen stehen deutschlandweit aktuell über 2 Millionen Wohnungen leer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Ergebnisse der „14. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung“ des Statistischen Bundesamtes vom August 2020 sagen ein Schrumpfen der Bevölkerung in Deutschland bis zum Jahr 2060 zwischen 400.000 und 9 Millionen (Mittelvariante 5,2 Millionen) Menschen voraus, was sich auch auf den Wohnungsmarkt auswirken wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der BUND Naturschutz, der Landesbund für Vogelschutz, die Ornithologische Gesellschaft Bayern, die Gesellschaft für Ökologische Forschung und andere Umweltorganisationen sprechen sich klar gegen eine Bebauung des Eggartens aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Alternative Nutzungen des Eggartens</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Statt der geplanten Bebauung sind auf den bereits bestehenden bebauten Flächen verschiedene andere Nutzungen – auch durch Neubauten – verbunden mit einer Öffnung des Geländes für die Münchner Bevölkerung denkbar: Platz für Kulturschaffende, Umweltbildung, Coworking Spaces etc.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ergebnis:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Wertigkeit des Eggartens, die realen Alternativen und möglichen Zukunftsszenarien betrachtend ist es trotz der aktuell wichtigen Schaffung bezahlbaren Wohnraums nicht notwendig und mit Grünen Grundwerten nicht vereinbar, wertvollste Grünflächen wie den Eggarten zu bebauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus allen genannten Gründen lehnt der Kreisverband München von Bündnis 90/Die Grünen die Bebauung des Eggartens ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn wir uns jetzt für eine Bebauung entscheiden, ist der Eggarten mit all seinen für die Stadt wichtigen Funktionen unwiederbringlich verloren und unzählige Pflanzen und Tiere verlieren ihren Lebensraum und die Artenvielfalt in unserer Stadt geht weiter zurück. Wenn wir uns nach Alternativen umsehen, können zukünftige Generationen von Menschen in dieser Stadt weiter von seinen Vorteilen profitieren und Tiere und Pflanzen weiter in ihm leben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><span><span><span>Antragsteller*innen:</span></span></span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span><span><span>Florian Schönemann, Christian Hierneis, Benjamin Adjei, Marina Burwitz, Georg Nitsche, Maria Wißmiller, René Hanschke, Bettina Burk, Christoph Braun, Sophie Marshall, Ludwig Sporrer, Erich Kager</span></span></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a><em>Auswahl:</em> Masterplan Stadtnatur (BMU 2019), Weißbuch Stadtgrün (BMU 2017), Stadtgrün - Artenreich und vielfältig (BMU 2016), Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt (BfN 2019), Urbane Grüne Infrastruktur (BfN 2017), Biologische Vielfalt und Städte (BfN 2006), Für mehr Umweltschutz und Lebensqualität in den Städten (SRU 2018), Stadtnatur und Klimaanpassung (StMUV 2020), Natur in der Stadt (LfU 2010), Biodiversitätsstrategie München (LHM 2020), Leitlinie Ökologie (LHM 2012) etc.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2">[2]</a> z.B. Stadtklimaanalyse (LHM 2014)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref3">[3]</a> Auf dem Weg zur klimagerechten Kommune (Grüne Landtagsfraktion 2020)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref4">[4]</a> Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit (BMU 2017)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref5">[5]</a> Adapting Cities for Climate Change: The Role of the Green Infrastructure (<a href="https://www.researchgate.net/publication/253064021">https://www.researchgate.net/publication/253064021</a>)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref6">[6]</a> ifo-Institut (<a href="https://www.ifo.de/node/56298">https://www.ifo.de/node/56298</a>)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Sep 2020 14:03:42 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: AK ”Corona und Pandemien” </title>
                        <link>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/AK_Corona_und_Pandemien_-5426</link>
                        <author>Rüdiger Schäffer</author>
                        <guid>https://grnmuc2009.antragsgruen.de/grnmuc2009/AK_Corona_und_Pandemien_-5426</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadtversammlung des KV München möge die Gründung eines Arbeitskreises ”Corona und Pandemien” beschließen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nachdem uns (GRÜNE und die gesamte Bundesrepublik) das Thema Corona (Pandemie) eiskalt erwischt hat und es keine Vorbereitungen und Konzepte für eine Pandemie gab, haben wir uns die letzten 6 Monate von Woche zu Woche &quot;durchgewurstelt&quot; - mit mäßigem Erfolg, wie wir jetzt wissen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn z.B. genügend Masken und Schutzkleidung vom Bund vorgehalten worden wären, hätte man das Maskengebot z.B. für den ÖPNV zum Hochpunkt der Infektionswelle aussprechen können und nicht erst nach deren Abklingen. Dies hätte vermutlich viele Menschenleben gerettet und der Lockdown wäre vermutlich obsolet gewesen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um für künftige Pandemien - und die werden mit der neuen Pandemie-Definition der WHO regelmäßig kommen - besser gerüstet zu sein, bedarf es der Aufklärung der Fehler und der (Forderung nach) Konzepte(n) für die Zukunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dies ist eine klassisch politische Aufgabe, gerne mit Unterstützung von Fachleuten (aus den eigenen Reihen und von Externen).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Sep 2020 12:31:40 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>